“Und gleichzeitig das Wissen: «So bleibt es jetzt für immer. Da gibt es keine Lösung. Das ist endgültig.»”
Anonym
Thema
Das Wahrnehmen und Akzeptieren, dass das Ende des Lebens bevorsteht.
Zitate
Einzelne Stimmen aus den Geschichten, die dieses Thema berühren.
“Und gleichzeitig das Wissen: «So bleibt es jetzt für immer. Da gibt es keine Lösung. Das ist endgültig.»”
Anonym
“Ich weiss nicht mehr ganz genau, wann das war, aber mit zwei Jahren musste er dann in ein Spital, weil er wegen seiner Lunge intubiert wurde. Das war für mich ein Moment, in dem ich realisiert habe, dass er jetzt wirklich sterben könnte. Sie hat das auch gesagt, dass er jetzt vielleicht stirbt. Davor war mir das ehrlich gesagt nie so konkret bewusst.”
Esther
“In einem Spital weiss ich noch, hat sie gesagt: "Jetzt nehmen sie den Schlauch raus, danach könnte er sterben." Da habe ich ihr gesagt, dass ich zu ihr kommen muss. Sie war damit einverstanden und so bin ich in ein Spital gefahren. Das werde ich nie vergessen – wir standen an Tills Bett, und ich musste einfach so weinen. Dann hat sie mich getröstet, mich in den Arm genommen und gesagt, dass es schon gut ist. Das war für mich irgendwo ein spezieller Moment – einerseits war es schön, dass sie mich getröstet hat, andererseits war es irgendwie falsch für mich. Ich müsste doch sie trösten und nicht umgekehrt.”
Esther
“Nein, das haben wir nicht versteckt. Unsere Traurigkeit und Betroffenheit haben sie definitiv mitbekommen. Sie kamen auch auf mich zu und haben gefragt: „Mama, warum bist du so traurig?" Es war uns wichtig, auch mit unseren eigenen Emotionen authentisch zu bleiben, anstatt so zu tun, als wäre alles normal. Besonders wichtig war es für uns, unsere eigenen Gefühle zu benennen.”
Séverine
“Daran habe ich in diesem Moment überhaupt nicht gedacht, Stephi, dass sie gehen könnte. Für mich war nur die aktuelle Situation da, dass mein Kind nicht bei mir war.”
Kathrin
Geschichten
Hier findest du Geschichten, in denen dieses Thema zur Sprache kommt.
Kathrin erzählt
Kathrin erzählt von der Geburt ihrer Tochter Leni Malin, dem unerwarteten Herzfehler, der Verlegung ins Kinderspital und den ersten Stunden zwischen Schock, Hoffnung und dem Gefühl, dass alles anders kommt als gedacht.
Esther erzählt
Esther erzählt als Freundin der Familie von der gemeinsamen Anfangszeit mit Till, von wachsender Freundschaft, fachlicher Nähe, grosser Ungewissheit und berührenden Momenten an der Grenze zwischen Hoffnung und Abschied.
Séverine erzählt
Freundin Séverine erzählt, wie ihre Familie Valentina und ihre Eltern durch Diagnose, Klinikalltag und Hoffnungsphasen begleitet – mit Offenheit, Kinderfragen, Tränen und vielen kleinen Alltagsgesten.