Sternlicht Bestattungen
Individuelle Begleitung bei Kinderbestattungen in der Deutschschweiz, mit Unterstützung bei Abschied, Aufbahrung und persönlichen Wünschen.
Zeitabschnitt wechseln:
Unabhängig davon, ob sich der Tod eines Kindes angekündigt hat oder völlig unerwartet eintritt, verändert sich für die Familie von einem Moment auf den anderen alles. In den ersten Stunden und Tagen stehen Abschied, persönliche Entscheidungen und organisatorische Fragen oft unmittelbar nebeneinander. Auch wann und wie Zeit mit dem verstorbenen Kind möglich ist, unterscheidet sich je nach Situation. Hier erzählen Eltern, wie sie diese erste Zeit nach dem Tod ihres Kindes erlebt haben, welche Entscheidungen für sie wichtig waren und was sie im Rückblick gerne früher gewusst hätten. Auch Nahestehende und Fachpersonen berichten davon, wie sie die Familie in diesen Stunden und Tagen begleitet haben.
Links & Downloads
In den ersten Stunden und Tagen nach dem Tod müssen oft viele Entscheidungen getroffen und praktische Dinge geregelt werden. Gleichzeitig bleibt nur begrenzt Kraft, nach Informationen zu suchen. Diese Sammlung enthält ausgewählte Links, Dokumente und Checklisten, die in dieser Zeit Orientierung geben können.
Individuelle Begleitung bei Kinderbestattungen in der Deutschschweiz, mit Unterstützung bei Abschied, Aufbahrung und persönlichen Wünschen.
Niederschwellige Beratung zu Sterben, Tod, Trauer und Fragen am Lebensende, mit Raum für persönliche und spirituelle Anliegen.
Informationen, Selbsthilfegruppen und Peer-Austausch für Menschen, die einen Suizid oder Suizidversuch in ihrem Umfeld erlebt haben.
Kostenlose professionelle Familienfotografien, wenn ein Kind oder Elternteil schwer erkrankt ist oder ein Kind still oder zu früh geboren wird.
Was die Forschung über Trauer und Unterstützung nach Fehlgeburt, Totgeburt und Tod eines Neugeborenen zeigt.
Zitate
Diese Zitate stammen aus Gesprächen mit betroffenen Familien und Menschen aus ihrem Umfeld. Sie geben einzelne Gedanken und Erfahrungen aus den ersten Stunden und Tagen nach dem Tod wieder. Dabei geht es um Abschied, Entscheidungen und darum, was in dieser ersten Zeit wichtig war. Wenn Sie ein Zitat öffnen, erfahren Sie mehr über den Zusammenhang und die Geschichte, aus der es stammt.
“Ich merke gerade, dass ich schon jetzt beim Erzählen emotional werde. Ja, es ist so.”
Andrea
“An das, was danach kam, kann ich mich nicht mehr richtig erinnern. Das kenne ich nur noch aus Erzählungen, weil bei mir alles weg ist.”
Andrea
“Ich weiss, dass ich der Mami erzählt habe, ich hätte gesehen, wie sie durch die Luft geflogen ist. Aber daran erinnere ich mich wirklich nicht mehr. Es ist weg. Ich habe es verdrängt, oder der Körper hat einfach gesagt, dass ich das nicht mehr wissen muss.”
Andrea
“Ich glaube, weil ich geschrien habe. Ich habe dort wohl wirklich nur noch geschrien, und dadurch wurden auch die Leute aufmerksam.”
Andrea
“Ich weiss noch, dass sie Mami zurückgehalten haben, damit sie nicht zu ihr geht. Sie haben sie wirklich festgehalten. Das sehe ich noch vor mir. Zwei Leute. Und mich haben sie weggetragen.”
Andrea
Geschichten
Diese Geschichten erzählen über verschiedene Zeitabschnitte hinweg. Sie enthalten auch Erfahrungen aus den ersten Stunden und Tagen nach dem Tod eines Kindes. Eltern und Menschen aus ihrem Umfeld berichten vom Abschied, von Entscheidungen und davon, was sie in dieser Zeit erlebt haben. Jede Geschichte lässt sich im Ganzen lesen und bleibt in der persönlichen Perspektive der erzählenden Personen.
Susanne erzählt
Susanne erzählt von ihrem Sohn Florian, dessen Entwicklung sich früh anders zeigt, von der schweren Diagnose und davon, wie die Familie trotz allem ein liebevolles, gemeinsames Leben gestaltet.
Kathrin erzählt
Kathrin erzählt von der Geburt ihrer Tochter Leni Malin, dem unerwarteten Herzfehler, der Verlegung ins Kinderspital und den ersten Stunden zwischen Schock, Hoffnung und dem Gefühl, dass alles anders kommt als gedacht.
Mathias erzählt
Mathias berichtet, wie seine Tochter Launora innert weniger Wochen vom lebhaften Baby zum Intensivstations-Kind wurde – zwischen Ungewissheit, Klinikalltag und der leisen Ahnung, wie bedrohlich ihre Lage war.
Andri erzählt
Andri erzählt von seiner Tochter Valentina, von ersten unklaren Symptomen über die belastende Zeit der Abklärungen bis zu jenem Moment, in dem klar wird, dass sich sein Leben in eine neue, unfreiwillige Welt verwandelt.