Beratung Leben und Sterben
Niederschwellige Beratung zu Sterben, Tod, Trauer und Fragen am Lebensende, mit Raum für persönliche und spirituelle Anliegen.
Zeitabschnitt wechseln:
Wenn ein Kind stirbt, kann sich diese Zeit über Stunden oder Tage erstrecken. Manche Familien erleben sie zu Hause, andere im Spital oder in einem Kinderhospiz. Pflege, medizinische Betreuung, Nähe und Abschied liegen oft eng beieinander. Hier erzählen Eltern, wie sie ihr Kind in der Zeit des Sterbens begleitet und diese Stunden oder Tage selbst erlebt haben. Sie berichten davon, was ihrem Kind und ihnen wichtig war, wer sie begleitet hat und welche Entscheidungen sie beschäftigt haben. Auch Menschen aus ihrem Umfeld schildern, wie sie diese Zeit erlebt und die Familie begleitet haben.
Links & Downloads
In der Zeit des Sterbens bleibt oft wenig Kraft, nach Informationen zu suchen. Manche Ressourcen können deshalb bereits vorher hilfreich sein oder von Nahestehenden und Fachpersonen genutzt werden, die eine Familie begleiten. Diese Sammlung enthält ausgewählte Links, Dokumente und Checklisten für die Zeit des Sterbens.
Niederschwellige Beratung zu Sterben, Tod, Trauer und Fragen am Lebensende, mit Raum für persönliche und spirituelle Anliegen.
Individuelle Begleitung bei Kinderbestattungen in der Deutschschweiz, mit Unterstützung bei Abschied, Aufbahrung und persönlichen Wünschen.
Beratung, Informationen und Fachangebote für Familien nach dem Tod eines Kindes während Schwangerschaft, Geburt oder erster Lebenszeit.
Kostenlose Entlastung und Begleitung für Familien mit schwerstkranken Kindern in der Schweiz und Liechtenstein, auch zu Hause.
Kostenlose professionelle Familienfotografien, wenn ein Kind oder Elternteil schwer erkrankt ist oder ein Kind still oder zu früh geboren wird.
Zitate
Diese Zitate stammen aus Gesprächen mit betroffenen Familien und Menschen aus ihrem Umfeld. Sie geben einzelne Gedanken und Erfahrungen aus der Zeit des Sterbens wieder. Dabei geht es auch darum, wie Eltern ihr Kind begleitet haben und was in diesen Stunden oder Tagen für sie wichtig war. Wenn Sie ein Zitat öffnen, erfahren Sie mehr über den Zusammenhang und die Geschichte, aus der es stammt.
“Der rohe, gewaltige Schmerz, der mit einem Telefonanruf unseres jüngsten Sohnes über mich hereinbrach und mich physisch und psychisch ganz ausfüllte, äusserte sich in einem nicht enden wollenden Schrei und einer allumfassenden Ohnmacht und diesem starken, quälenden Gefühl: «Wo gibt es ein Zurück, wie kann ich die Zeit zurückdrehen, wohin kann ich fliehen?»”
Anonym
“Es war eine Verzweiflung, die den Körper, das Denken, die Seele, das Sprechen und Handeln, selbst das Atmen blockierte.”
Anonym
“Und gleichzeitig das Wissen: «So bleibt es jetzt für immer. Da gibt es keine Lösung. Das ist endgültig.»”
Anonym
“Doch, wie tief dieser Abgrund tatsächlich war, in den er damals blickte, der ihn zu dieser ganz und gar kompromisslosen und definitiven Entscheidung bewog, erkannten wir nicht. Ahnten wir nicht.”
Anonym
“Wir ahnten nicht, was in ihm vorgegangen war, weil er uns mit keinem Wort, mit keinem Hinweis darauf an seiner Angst, seinem Schmerz und seiner Hoffnungslosigkeit oder seiner Abscheu gegenüber dem Leben und der Zukunft teilhaben liess.”
Anonym
Geschichten
Diese Geschichten erzählen über verschiedene Zeitabschnitte hinweg. Sie enthalten auch Erfahrungen aus der Zeit des Sterbens und davon, wie Eltern ihr Kind in diesen Stunden oder Tagen begleitet haben. Jede Geschichte lässt sich im Ganzen lesen und bleibt in der persönlichen Perspektive der erzählenden Personen. So erfahren Sie auch, in welchem Zusammenhang die einzelnen Zitate dieser Seite stehen.
Kathrin erzählt
Kathrin erzählt von der Geburt ihrer Tochter Leni Malin, dem unerwarteten Herzfehler, der Verlegung ins Kinderspital und den ersten Stunden zwischen Schock, Hoffnung und dem Gefühl, dass alles anders kommt als gedacht.
Mathias erzählt
Mathias berichtet, wie seine Tochter Launora innert weniger Wochen vom lebhaften Baby zum Intensivstations-Kind wurde – zwischen Ungewissheit, Klinikalltag und der leisen Ahnung, wie bedrohlich ihre Lage war.
Andri erzählt
Andri erzählt von seiner Tochter Valentina, von ersten unklaren Symptomen über die belastende Zeit der Abklärungen bis zu jenem Moment, in dem klar wird, dass sich sein Leben in eine neue, unfreiwillige Welt verwandelt.
Sarah erzählt
Sarah erzählt von ihrer zehnjährigen Tochter Laura, die an einem scheinbar normalen Schultag plötzlich starke Kopfschmerzen bekommt – und wie aus einem gewöhnlichen Familienmorgen ein Tag wird, der ihr Leben für immer verändert.