“Rund zwei Jahre nach der Fehlgeburt, mit einundvierzig, wurde ich spontan schwanger. Für uns war klar, dass wir dies ihm zu verdanken hatten. Das war ein wahnsinniges Gefühl. Es war schon auch Angst da, doch gefühlt weniger.”
Josiane
Thema
Die Gestaltung und das Erleben der finalen gemeinsamen Lebensphase.
Zitate
Einzelne Stimmen aus den Geschichten, die dieses Thema berühren.
“Rund zwei Jahre nach der Fehlgeburt, mit einundvierzig, wurde ich spontan schwanger. Für uns war klar, dass wir dies ihm zu verdanken hatten. Das war ein wahnsinniges Gefühl. Es war schon auch Angst da, doch gefühlt weniger.”
Josiane
“On essayait d'abord d'être raisonnablement optimistes, de toujours penser qu'il y aurait une chance, d'espérer que les traitements pourraient fonctionner, que Valentina pourrait survivre, qu'elle retrouverait une certaine normalité dans sa vie. On se disait que ce serait comme un mauvais rêve qui finirait par s'améliorer. On s'est toujours un peu accrochés à cet espoir, en se disant que peut-être, ça allait arriver.”
Maurice
“Jeden Abend ging man mit dem Gedanken ins Bett, dass sie morgen aufsteht und das Bein nicht mehr nachschleift. Es war nicht extrem, aber wenn man darauf achtete, sah man es.”
Simona
“Ich habe mir einfach überlegt: Okay, Tills Lebenszeit ist begrenzt. Und dann kam sofort die Überlegung, was wir alles noch zusammen erleben und wie wir die gemeinsame Zeit gestalten möchten. Interessanterweise war für uns beide gleich klar: Ja, jetzt ist es halt so – und das schaffen wir irgendwie. Es gibt andere Leute in der gleichen Situation, die aber nicht so gute Voraussetzungen haben wie wir.”
Renate
“Wir haben gesagt: Das Wichtigste ist, dass wir Zeit miteinander verbringen. Jetzt ist Till gesundheitlich stabil, jetzt können wir gehen – wir wissen nicht, wie es nächstes Jahr ist, ob es später noch möglich ist. Und das war so unser Motto: Jetzt ist es möglich – also machen wir es.”
Renate
Geschichten
Hier findest du Geschichten, in denen dieses Thema zur Sprache kommt.
Josiane erzählt
Josiane berichtet von ihrem langen Weg zum Muttersein: von starkem Kinderwunsch, belastenden Behandlungen, frühen Fehlgeburten, tiefer Angst und der beharrlichen Suche nach Hoffnung und neuen Wegen.
Franziska erzählt
Franziska beschreibt, wie aus leiser Offenheit für ein Leben mit Kind die Geschichte mit Jaël entsteht – und wie ein auffälliger Befund in der Schwangerschaft alles in eine Phase von Angst und Ungewissheit führt.
Renate erzählt
Renate erzählt von ihrem Sohn Till, der mit einer schweren Stoffwechselerkrankung lebte, 13 Jahre alt wurde und das Verständnis seiner Familie von einem erfüllten Leben grundlegend verändert hat.
Maurice erzählt
Ein Freund der Familie erzählt, wie die Diagnose von Valentina alles verändert und wie aus Kinderfreundschaft, Betroffenheit und Ohnmacht der Entschluss entsteht, die Familie auf ihrem schweren Weg zu begleiten.
Simona erzählt
Simona erzählt von ihrer Tochter Tiia, von ersten unscheinbaren Symptomen, ihrem Abschied und dem Weg in ein Leben, in dem nach tiefer Trauer auch wieder neues Leben Platz findet.
Claudia erzählt
Claudia erzählt, wie aus unklaren Symptomen bei Lina die Gewissheit einer schweren Erkrankung wird – und wie die Familie zwischen Hoffnung, Angst und der Frage nach Linas Lebensqualität ihren Weg findet.
Corina und Christian erzählen
Winterferien, ein Familienessen im vollen Restaurant und ein Wienerli, das alles verändert: Corina und Christian erzählen von den letzten Momenten mit ihrem Sohn Thierry.