“Ich stand dort und dachte, dass ich völlig fremdbestimmt bin und nichts dazu sagen kann. Ich hatte nichts zu sagen.”
Christine und Angelo
Thema
Kritische Entscheidungen über medizinische Massnahmen und Sterbebegleitung.
Zitate
Einzelne Stimmen aus den Geschichten, die dieses Thema berühren.
“Ich stand dort und dachte, dass ich völlig fremdbestimmt bin und nichts dazu sagen kann. Ich hatte nichts zu sagen.”
Christine und Angelo
“Die Therapie bei Endometriose besteht darin, diese Herde durch einen operativen Eingriff weglasern zu lassen oder Hormone einzunehmen, um den Zyklus zu unterdrücken. Dadurch reduzieren sich die Entzündungen und die Chance auf eine Schwangerschaft ist grösser. Natürlich war für mich wegen dem grossen Wunsch klar, mich einer Operation zu unterziehen.”
Josiane
“Wir machten viele alternative Therapien wie Akupressur, chinesische Medizin, Bioresonanz und so weiter. Schlussendlich gingen wir schulmedizinisch weiter. Zuerst eine Insemination. Dabei werden die Spermien aufbereitet und anschliessend eingespritzt. Der Rest wird der Natur überlassen, entweder findet eine Befruchtung statt oder nicht.”
Josiane
“Ich war mir nicht sicher. Bis am Abend konnte ich eigentlich keine Antwort geben. Innerlich dachte ich dann, wenn ich Nein sage, heisst es wieder, das Mami sei so streng. Wenn ich Ja sage, fühlt sie sich vielleicht doch nicht fit genug oder so.”
Sarah
Geschichten
Hier findest du Geschichten, in denen dieses Thema zur Sprache kommt.
Sarah erzählt
Sarah erzählt von ihrer zehnjährigen Tochter Laura, die an einem scheinbar normalen Schultag plötzlich starke Kopfschmerzen bekommt – und wie aus einem gewöhnlichen Familienmorgen ein Tag wird, der ihr Leben für immer verändert.
Josiane erzählt
Josiane berichtet von ihrem langen Weg zum Muttersein: von starkem Kinderwunsch, belastenden Behandlungen, frühen Fehlgeburten, tiefer Angst und der beharrlichen Suche nach Hoffnung und neuen Wegen.
Christine und Angelo erzählen
Vanessa lebt fast ihr ganzes, kurzes Leben zwischen Spital und Zuhause. Christine und Angelo erzählen von zehn intensiven Jahren mit ihrer Tochter, ihrem Sterben zu Hause und dem Weiterleben als verwaiste Eltern.